Gefühle zu Coronazeiten – das Farbenmonster hilft

12.02.2021

„Komisch, durcheinander, ganz verwirrt…“ – so fühlt sich das Farbenmonster aus dem Bilderbuch von Anna Llenas. Gefühle, die zurzeit wahrscheinlich jeder nachempfinden kann. Auch die Kinder des AWO Kneipp- und Naturerlebniskindergartens „Hollenkinder“ beschäftigen sich in ihren Gruppen momentan mit den verschiedenen Emotionen und wie diese sich anfühlen.

Dabei hilft das Farbenmonster, denn ihm sind all seine Gefühle durcheinandergekommen, weshalb er ganz bunt gesprenkelt ist. Seine Freundin, das Mädchen nimmt ihn an die Hand und zusammen gehen sie alle Gefühle durch und sortieren sie in Gläser ein: gelb steht für die Fröhlichkeit, rot für Wut, blau für Traurigkeit, schwarz für die Angst und grün für die innere Ruhe.

Ein Kind bastelt ein Monster

Auch die Kinder bekommen im Kreis die Möglichkeit sich mitzuteilen und zu erzählen, wie sie sich fühlen. Dabei können sie, so wie das Monster, ein Stückchen der jeweiligen Farbe in ein „Glas“ sortieren. Ihre Emotion können die Kinder, sofern sie es wollen auch beschreiben und begründen. Dabei haben wir zum Beispiel Aussagen, wie „Heute fühl ich mich gelb, weil ich mit meiner Freundin schön gespielt habe“ oder „Heute bin ich sauer, weil wir nicht in die Turnhalle gehen können“ mitbekommen. 

Jedes Kind kann sich noch ein eigenes Farbenmonster basteln und mit Hilfe von Murmeltechnik in den von ihnen ausgewählten Farben „anmurmeln“. Dabei entschieden sich die meisten für ein ganz buntes Monster in allen fünf Gefühlsfarben.

Den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Emotionen auszudrücken, ob im Gesprächskreis oder nonverbal durch die Gefühlsfarben, zu diesen unsteten Zeiten ist vermutlich noch ein bisschen wichtiger als sonst.

Präsentation der Ergebnisse

 

 

 

 

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