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News Jugendeinrichtungen

AWO Vision

Drei Tage, ein Ziel: Die 15 Teilprojekte kommen ins Team

Alles, was im Sport einen Namen hat, war schon da: Christiano Ronaldo, Franz Beckenbauer, Nationalmannschaften aus aller Welt und vielen Sportarten und so ziemlich jede deutsche Fußballnationalmannschaft der Damen und Herren hat schon in der Sportschule Kaiserau Zeit verbracht, um sich auf große Ereignisse vorzubereiten. Also ein perfekter Ort für unsere AWO, um die Teams zum Auftakt der Strukturphase einzuladen. Denn im westlichen Westfalen wurde mit der „Vison“ etwas auf den Weg gebracht, das in die AWO-Geschichte eingehen dürfte.

Echt jetzt! Teams lernen sich persönlich kennen

Rund 140 Fachleute reisten zwischen dem 20. und 22. April aus dem gesamten westlichen Westfalen an diesen für die Sportwelt bedeutsamen Ort. Dort lernten sie ihre Kolleginnen und Kollegen kennen, die mit ihnen für die jeweiligen Teilprojekte benannt worden sind. Die Geschäftsführungen der Unterbezirke und des Bezirks hatten die vergangenen Wochen unter anderem damit verbracht, die 15 Teilprojekte mit Fachleuten aus den unterschiedlichen Geschäftsfeldern und Professionen zu besetzen. Erstmals waren sich alle am 14. April in einer großen Videokonferenz begegnet – eine Woche später trafen sie sich live, analog und in echt.

Aufbruchstimmung

Am Montagmorgen ging es im Plenum los: Bezirksgeschäftsführer Uwe Hildebrandt hieß die ersten Gruppen willkommen und rief dazu auf, sich vor Ort in den Gliederungen für den Gedanken der AWO-Vision einzusetzen und die Aufbruchstimmung in den Verband zu tragen.

Anschließend stellten sich mit Jens Degelmann und Melanie Queck die Projektbüroleitungen vor. Zudem waren Jörg Michael und Tobias Krüger von Hello.Beta aus Hamburg angereist, um als Berater zur Seite zu stehen. Sie alle präsentierten das Projekt zunächst aus unterschiedlichen Blickwinkeln, erläuterten die Methodik und die Formen der Zusammenarbeit.

Spielregeln, Rollen und Ressourcen

Mit den wesentlichen Informationen ausgestattet, teilte sich das Plenum in die jeweiligen Projektgruppen auf, um die nächsten, arbeitsintensiven Monate zu planen. Es galt, Spielregeln für die Zusammenarbeit und die eigenen Rollen und Ressourcen abzustimmen. Es gibt viel zu tun und das in einem engen Zeitplan mit festen Vorgaben.

„Heute ist vielen klar geworden, was die Vision wirklich bedeutet und wie wir die neue Struktur entwickeln. Uns ist wichtig, dass wir die Vision als AWO selbst gestalten und nicht von außen bestimmen lassen. Das zeichnet uns aus: Wir packen selbst an“, sagte Melanie Queck. „Die Vision war bisher eher abstrakt und ist für unsere Mitarbeitenden nun greifbarer und konkreter geworden“, ergänzte Jens Degelmann. Beide betonten, dass sie im Projektbüro ansprechbar für offene Fragen seien, die sich im Nachgang der drei Tage ergeben.

Austausch und Bedenken

An allen drei Tagen trafen sich die Teilprojekt-Mitarbeitenden nach der Gruppenphase noch zum Austausch im Plenum. In den Wortmeldungen wurden die hohe Motivation und der Wunsch, gemeinsam neue Strukturen zu entwickeln, deutlich. Das Arbeitspensum, der sportlich-straffe Zeitplan und die genaue Methodik wurden noch als mögliche Bedenken genannt. Viele davon würden sich in den nächsten Wochen weiter klären und auflösen.  
Uwe Hildebrandt freute sich über die Stimmung in Kamen, die an allen drei Tagen von Offenheit, Neugier und Zuversicht geprägt war. Er zeigte sich beim Abschied zufrieden: „Wir sind hier, um etwas Gutes zu bauen: eine starke AWO für die Zukunft. Ich freue mich, dass ihr im Team seid und uns positive Rückmeldungen gegeben habt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Wie geht es weiter? Im Sprint!

In den Teilprojekten werden bis zum 8. Mai die Stellvertretungen, das Kernteam und die Fachexpert*innen benannt. Der Startschuss fällt am 1. Juni. Dann erhält jedes Teilprojekt jeweils montags ein Arbeitspaket vom Projektbüro. Es folgt ein Sprint mit Deadline, denn das Paket muss fristgerecht nach 14 Tagen fertig sein und wieder eingereicht werden.

Zahlreiche weitere Mitarbeitende aus dem westlichen Westfalen werden punktuell eingebunden und als Informationsquellen angefragt. Das Projekt wird dadurch im gesamten westlichen Westfalen präsent.

© AWO Bezirksverband Westliches Westfalen e.V.
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